Trampolin-Spass

Therapieaspekte

Ein Trampolin fördert die gleichmäßige Entwicklung aller Muskeln. Durch den ständigen Wechsel zwischen Schwerelosigkeit und erhöhter Gewichtskraft auf dem Trampolin unterliegt jede Körperzelle einem ständigen Wechsel zwischen Anspannung und völliger Entspannung. Auf diese Weise erreicht man durch das Springen oder Schwingen auf dem Trampolin (Rebounding) ein umfassendes und Gelenk schonendes Training für den gesamten Körper. Rebounding macht Spaß und wirkt positiv auf das Herz- und Kreislaufsystem, Lymphsystem, Muskeln, Knochenbau, Bandscheiben, Gelenke, Immunsystem, Gleichgewichtssinn uvm...

Regelmäßige übungen auf dem Trampolin fördern auch die motorische Entwicklung bei Kindern. Insbesondere bei Kindern, die in ihrer motorischen Entwicklung zurückgeblieben sind, ist das Trampolin als Spiel- und Trainingsgerät deshalb sehr zu empfehlen. Schon nach wenigen Tagen ist bei regelmäßiger Nutzung oft eine deutlich verbesserte Körperbeherrschung erkennbar. Kinder mit Bewegungsdrang, hyperaktive Kinder oder Kinder mit Schlafstörungen finden nach einem Tag auf dem Trampolin zur inneren Ruhe und somit zu einer entspannten Nachtruhe.

Trampolin-Springen ist für den Körper wesentlich effektiver und gesünder als Joggen.
"Der wichtigste Vorteil gegenüber Joggen: Trampolinspringen ist gelenkschonender", sagt Prof. Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln. Während Joggen bei normal trainierten Menschen meist die Rückenmuskulatur und die Bandscheiben stark belaste, mache das Springen den Rücken stark. Der schnelle Wechsel zwischen Be- und Entlastung beim Springen wirke sich positiv auf den Bandscheibenstoffwechsel aus, betont Froböse.
Sogar die Muskeln profitieren: "Durch das nötige Ausbalancieren erhält man eine aufrechte Wirbelsäule und trainiert so die Muskulatur". Wer Älter als 40 ist, unter Schwindel oder akuten Rückenbeschwerden leidet, sollte vor dem Springen vorsichtshalber seinen Arzt befragen. Eine Studie der NASA hat ergeben, dass beim Trampolin-Springen 68 Prozent mehr Kondition und Muskeln aufgebaut werden als beim Laufen.

Das bedeutet: Statt eine halbe Stunde zu laufen, braucht man lediglich zehn Minuten zu springen, um den gleichen Effekt zu erzielen. Beim Kauf eines Trampolins sollte man auf das TüV- oder GS-Zeichen achten. Grundsätzlich gilt: Je schwerer man ist, desto elastischer sollte das Trampolin sein.